Elterninformation zur aktuellen Situation

Liebe Eltern,

Zum Wochenende möchte ich Ihnen noch eine kurze Rückmeldung zur Situation an der Schule geben.

Sie haben alle erfahren, dass wir am Montag die Schule geschlossen hatten, um den organisatorischen Rahmen für das Scenario B zu schaffen.

Dies wurde in unserem Fall bereits einen Tag früher notwendig, da mir durch den intensiven Kontakt mit dem Gesundheitsamt schon am Montag mitgeteilt wurde, dass die Inzidenzzahl zu dem Zeitpunkt bereits über 100 lag. Wir werden daher voraussichtlich (sollte nicht in der nächsten Woche eine weitere Infektionsschutzmaßnahme anstehen und die Inzidenzzahl wiederum über 100 sein) bereits am 16. November wieder in das Scenario A wechseln.  Bisher habe ich keinen Hinweis seitens des Gesundheitsamtes erhalten, dass sich ein weiteres Infektionsgeschehen an unserer Schule ergeben hätte und ich hoffe für uns, dass dies so bleibt.  Eine detailliertere Rückmeldung zum Beispiel über Ergebnisse von Tests erhält die Schule seitens der Behörden nicht.  Dies ist auch nicht notwendig, da erst eine Information wichtig wird, wenn Kinder positiv getestet werden. 

Leider können wir alle momentan immer nur sehr flexibel reagieren und wenig im Voraus planen, da sich das Infektionsgeschehen ständig ändert und damit andere Maßnahmen getroffen werden müssen. 

Versichern kann ich Ihnen jedoch, dass Sie direkt über die für Sie notwendigen Maßnahmen und Bedingungen informiert werden.  Wenn Sie zu den Informationen auf der Homepage oder denen über Iserv Fragen haben, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Klassenelternratsvorsitzenden.  Vielleicht können sie diese Fragen sammeln und dann mit der jeweiligen Klassenlehrkraft erörtern, falls dies nicht bereits durch deren Informationsweitergabe geschehen ist. 

Grundsätzlich können Sie ganz sicher gehen, dass Sie die Daten und Hinweise erhalten, die Sie entsprechend der Regelungen des Infektionsschutzes und zum Schutz Ihrer Familien benötigen. Das bedeutet, dass wir weder Namen noch nachvollziehbare Hinweise zu Infektionsbetroffenen weitergeben.  Sie werden weiterhin sofort Nachricht erhalten, wenn Ihr Kind als direkte Kontaktperson (also Kategorie 1, die ausschließlich vom Gesundheitsamt eingruppiert werden) eingestuft wird und daraufhin in Quarantäne muss. 

Entgegen einiger Gerüchte kann ich sehr wohl sagen, dass unser Gesundheitsamt zwar sehr belastet ist, aber es bisher keinerlei Probleme beim Nachvollzug der Infektionsketten gab.  Die Zusammenarbeit war intensiv und gut abgestimmt!  Natürlich gibt es bei der Masse an Fällen mittlerweile für die Tests ein großes Zeitfenster. Aber da die Betroffenen in Quarantäne sind, geht hiervon keine Ansteckungsgefahr mehr aus.  Gäbe es eine solche Möglichkeit, würde ich Sie auch vorsorglich direkt informieren!!!

Diese Situation, zu wissen, dass das Infektionsgeschehen schon so nah ist, bereitet uns allen Sorgen und Nöte.  Umso wichtiger ist es, sich an klare Strukturen und Vorgaben seitens der zuständigen Behörden zu halten.  Wir haben an unserer Schule die vorsorgliche Regelung getroffen, dass alle Geschwisterkinder von Kindern, die getestet werden, ins Homeoffice gehen dürfen, solange bis uns bekannt gegeben wird, ob das Testergebnis negativ ist.  Der nächste Tag ist dann wieder für das Geschwisterkind ein normaler Schultag.  Ist das zu testende Kind in einer anderen Einrichtung (Kindergarten oder weiterführende Schule) entzieht sich das Geschehen unserer Zuständigkeit.  Dieses Vorgehen ist ausdrücklich ein Angebot an die betroffenen Eltern.  Sollten Sie keine Möglichkeit haben, auch das Geschwisterkind zu Hause zu lassen, darf es natürlich in die Schule kommen!  Die Weitergabe der Information bezüglich dieser Fälle an Sie erfolgt nicht. Laut Infektionsschutzgesetz sind diese Kinder der Kategorie 2 zuzuordnen und damit schulpflichtig.

In der nächsten Woche kommen alle Kinder noch entsprechend der Gruppenzuordnung des Scenario B in die Schule. Am 16. November hoffen wir dann, dass alle sich wieder im Scenario A in der Schule gesund und munter wiedersehen können.  Dies natürlich vorausgesetzt, dass es keine weiteren anderen Maßnahmen anzuordnen gibt. 

Aufgrund dieser Unwägbarkeiten bitte ich Sie dringend, sich über Iserv oder der Homepage aktuell zu informieren. 

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Monika Rehberger

Pfoten weg!

Kurz nach den Herbstferien war es unter Berücksichtigung unserer Hygieneregeln gerade noch möglich, dass unsere 1. und 2. Klassen das Puppentheaterstück „Pfoten weg!“ in unserer Mehrzweckhalle sehen konnten.

Wir bedanken uns dabei ganz herzlich für die großzügige Unterstützung einiger SPONSOREN und der Initiativgruppe für die„Kinder von Lügde“, die es ermöglicht haben, dass wir dieses Stück kostenfrei anbieten konnten!

„Pfoten weg!“ist ein Figurentheaterstück zur Prävention von sexualisierter Gewalt, dass die Kinder einfühlsam, kindgerecht und ohne pädagogischen Zeigefinger an das sensible Thema Prävention von sexualisierter Gewalt heranführt und sie stark macht sich zu wehren, „Nein“ zu sagen und sich Hilfe zu holen.

Zusätzlich zum erlebten interaktiven Figurentheater erhielten alle Kinder Nachbereitungs-und Elternbroschüren von „Pfoten weg!“ sowie weitere Broschüren zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt vom WEISSEN RING e.V.und N.I.N.A.

Aktuelle Informationen

Liebe Eltern der Grundschule am Rosenbusch,

leider hat uns die Coronawelle nun doch schnell erwischt. Aus organisatorischen Gründen haben wir daher die Schule heute, Montag, 2. November 2020, geschlossen. 

Da die Tagesinzidenz bei über 100 liegt und wir eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule durchführen, werden wir morgen, Dienstag, den 03.11.2020 mit Szenario B beginnen. Diese Maßnahme gilt zunächst bis zum 15.11.2020!

Grundsätzlich werden wir im Wechselmodell mit Gruppe A und B wie folgt verfahren:

Ungerade Kalenderwoche: 

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag
AAABB

Gerade Kalenderwoche: 

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag
AABBB

Somit kommen morgen zunächst alle Kinder der Gruppe A in die Schule. Am Donnerstag und Freitag folgen die Kinder der Gruppe B! 

Bitte geben Sie den Klassenlehrkräften umgehend die Information weiter, ob eine Notgruppenbetreuung benötigt wird.

Das Wechselmodell gilt grundsätzlich im Fall der Überschreitung der Inzidenzzahl über 100 und einer begleitenden Infektionsmaßnahme für die Länge von zunächst 2 Wochen. 

Sie erhalten über die Homepage oder über den IServ-Account Ihres Kindes weitere Informationen, wenn geänderte Maßnahmen notwendig werden.

Bis auf die Klassen des 1. Jahrgangs kennen Sie schon die Abläufe.  Allerdings wird es nicht möglich sein, dass die KollegInnen Ihnen Material nach Hause bringen.  Weiterhin bitten wir darum, dass Sie möglichst nur in Notfällen und nach vorheriger Anmeldung in die Schule kommen.

Es ist uns allen ein großes Anliegen, Sie schnell über alles in Kenntnis zu setzen.  Aber auch hier müssen die Telefonate erst alle geführt sein und die Briefe müssen auch geschrieben werden. 

Ich habe sofort nach dem Erreichen der Information bezüglich der positiven Testung einer Lehrkraft durch das Gesundheitsamt am gestrigen Abend alle Betroffenen informiert und zugleich alle Telefonketten zu Ihnen in Gang gesetzt.

Für Ihre schnelle und kooperative Reaktion danke ich Ihnen herzlich.  Wahrscheinlich war die Situation für Sie, so kurzfristig alles zu organisieren, auch nicht gerade einfach.  Dennoch bitte ich um Verständnis, dass wir Schulleitungen und die Kolleginnen zuerst auf die Quarantäneeinstufung des Gesundheitsamtes warten und dann zuerst die Betroffenen benachrichtigen müssen.  Erst danach können wir die auch für Sie wichtigen Informationen vermitteln.

Dazu bitte ich Sie auch weiterhin regelmäßig auf die Homepage oder in den Account Ihres Kindes bei IServ zu schauen.  Alle wichtigen Informationen werden über diese beiden Kanäle transportiert.  Bitte rufen Sie erst in der Schule an, wenn Sie eine konkrete Frage haben, die sich durch diese Informationen nicht beantworten lässt.  Momentan müssen wir wirklich die Leitung für die dringlichen Gespräche zu Verfügung haben. Vielen Dank!!!!

Um die Organisation des Schulbetriebes aufrecht erhalten zu können und dem Infektionsgeschehen der Schule gerecht zu werden und im letzten Sie alle zu schützen, haben wir bis Ende November zunächst folgende Maßnahmen ergriffen:

  • Wir haben den Stundenplan der Kinder neu zusammengestellt und so die unterrichtenden Lehrkräfte reduziert, um die Infektionsketten zu reduzieren.  Das bedeutet im Grundsatz wird die Klassenlehrkraft und max. eine bis zwei weitere Personen den Unterricht durchführen.
  • Das AG-Angebot sowie alle zusätzlichen Förderangebote nach der 5. Stunden werden nicht mehr stattfinden. Das bedeutet:  Ihre Kinder kommen alle nach der 5. Stunde nach Hause.
  • Wir werden die Konzentration der Fächer auf die Schwerpunkte Deutsch, Mathe und Sachunterricht legen, um möglichst wenig Infektionsmöglichkeiten durch Fachlehrkräfte zu verursachen.  Dennoch werden die in der Klasse verbleibenden Lehrkräfte, wenn es organisatorisch möglich ist, die Fächer Englisch, Kunst, Werken und Sport nach Bedarf in den Unterricht einfließen lassen.
  • Dem Fach Religion wird durch die Bearbeitung einer Arbeitsmappe mit selbstständig zu erarbeitendem Material im Unterricht oder zu Hause Rechnung getragen.

Diese Reglungen gelten von morgen, Dienstag, dem 03.11.2020 zunächst bis Ende November. Sie werden dann über weitere Maßnahmen wieder unterrichtet.

Auch diese Organisationsmaßnahmen und Informationen erhalten Sie über IServ. 

Ich hoffe, dass wir durch diese Maßnahmen das Infektionsgeschehen wieder herunterfahren können, um dann zu Weihnachten etwas entspannter miteinander das Fest genießen zu können.